DER SACHENVERLIERER / ÜBER

Über den Sachenverlierer

Über den Autor gibt es weniger zu sagen als über seine Gegenstände.


Der Name ist keine Metapher. Jedenfalls nicht ausschließlich.

Ich verliere Dinge. Schlüssel, Gewissheiten, manchmal den Anschluss an Gespräche, die von Anfang an nirgendwo hinführten. Gelegentlich bleiben dabei Geschichten zurück. Es erscheint mir vernünftiger, sie aufzuschreiben, als erneut nach dem Schlüssel zu suchen.

Mich interessieren Menschen, die sich mit den Verhältnissen arrangiert haben und trotzdem nicht darin aufgehen. Die einsamen Rituale der Gegenwart. Der kleine Größenwahn des Alltags. Die anständigen Erklärungen für ziemlich unanständige Zustände.

Ich schreibe Shortstories, Monologe, Essays, Aphorismen und Texte, die sich einer eindeutigen Bezeichnung entziehen. Dazu kommen Bilder. Nicht, weil alles bebildert werden müsste, sondern weil manches mit Worten schlechter wird.


Was diese Seite nicht ist

Sie bietet keine Anleitung zum Glück, keine Erfolgsformeln und keine tägliche Versicherung, dass am Ende alles einen Sinn ergibt. Dafür gibt es genügend Anbieter mit schöneren Zähnen.

Hier darf ein Gedanke unfertig bleiben. Humor darf unfreundlich sein, ohne grausam zu werden. Und die Wirklichkeit muss nicht in jeder Geschichte gewinnen.


Womit man anfangen könnte

Mit einer Geschichte über einen Kriegsberichterstatter, dem der Krieg abhandengekommen ist. Oder mit einem sonderbaren Ding in einer Galerie. Beide sind schon auf der Website zu lesen.

Biografische Angaben, die zu einer behördlich verwertbaren Selbstauskunft führen könnten, bleiben vorerst aus.