Selbstgespräche
März 8, 2024Ich sitze hier, die Finger auf der Tastatur, den Blick auf den Bildschirm gerichtet. Die Worte fließen nicht, sie zögern, tanzen um meine Gedanken, wie betrunkene Fliegen in einem leeren Whiskyglas. Verdammt, ich bin ein verdammter Zauderer. Disziplin? Fehlanzeige. Ich bin der König der Prokrastination, der Meister des Aufschiebens. Die Uhr tickt, die Fristen nähern sich, aber ich sitze hier, starre auf den Cursor, der sich nicht bewegt. Vielleicht sollte ich noch einen Kaffee trinken, oder zwei, oder drei. Vielleicht hilft das. Toleranz? Ha! Ich bin ein wandelndes Pulverfass. Ein Funke, und ich explodiere. Die Welt ist voller Idioten, und ich bin der größte von allen. Aber ich lächle, ich nicke, ich sage die richtigen Dinge, weil das einfacher ist. Toleranz ist eine Maske, die ich trage, um nicht anzuecken.
Fortsetzung folgt, wenn ich nicht mehr zaudere.


Mein Favorit im Moment! Freue mich auf meeeeheer! 🤗
💕 Meeeheer gern später.
Hallo,
ich muß es nochmal sagen (hab ich auf X schonmal), Sie sind großartig mit den Gedanken, die Sie zu „Papier“ bringen. Es schwingt zwar meist bissl Melancholie mit aber es geht rein, berührt und man denkt drüber nach und es macht Spaß zu lesen.
Ich danke Ihnen!
Liebe Grüße
Susan
Vielen Dank liebe Susan. 💕
Mehr davon ! lese Ihre Texte auf „x“ , der Bahnhofstext ist super – habe ich genau so erlebt .
Guten Abend!
Da kommt Spannung auf, überhaupt, wenn ich Ihre Texte lese, denke ich bereits nach zwei, drei Sätzen, wie spinnt er den Faden weiter?
Immer ist aber etwas dabei, das mich anrührt, das ich bestätigen kann! Ich mag Ihre Texte, für mich eine wertvolle Neuentdeckung, wie ein zufällig aus der Bibliothek mitgenommenes Buch, das sich als ungeahntes Kleinod entpuppt und nicht vergessen wird!